Atelierwoche 2013

Die schönsten Bilder vom Musical «7 Perlen» der Primarschule
fotografiert von Stephan Geissmann

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Viertagesatelier «Natur erleben – Landart gestalten»


14 Schülerinnen und Schüler der 1. – 3. Sek liessen sich am Montag, 28. Januar, mittels Recherche im Internet und dem Dokumentarfilm «Rivers and Tides» ins faszinierende Thema «Landart» einführen. Unter Anleitung von Astrid Schwartz und Marlene Stadelmann versuchten anschliessend im Gebiet Graben alle TeilnehmerInnen, die Natur mit allen Sinnen zu erfassen und sich dazu mit einigen vorgegebenen Fragen auseinanderzusetzen. Vor dem MIttagessen hatte jedes Zweierteam den Auftrag, ein kleines Feuer zu entfachen. Zur Verfügung stehendes Material: 5 Streichhölzer, 2 Zeitungspapierbogen und 4 kleine, trockene Holzscheitchen. Nicht allen wollte dieses Unterfangen auf Anhieb gelingen... Das Mittagessen bei nasskalter Witterung (nach einem Apéro – von Marlene Stadelmann anlässlich ihres Geburtstages spendiert – gab es Minestrone, Wienerli und Brot sowie Kaffe und Kuchen, auch ziemlich süsser Tee fehlte nicht...) war wohl für einige Jungs und Girls etwas Aussergewöhnliches. Zurück im Schulhaus wurde noch der zweite Teil des Filmes «Rivers and Tides» visioniert.


Am Dienstag ging's zuerst zu Fuss zum Rastplatz Fuchsentanz, wo in Zweiergruppen Landart-Kunstobjekte erstellt werden mussten. Wohlgemerkt, es durften nur in der Natur frei herumliegende Materialien zu Landart-Objekten verwendet werden. Das Mittagessen bestand aus «Risotto mit und ohne» (Steinpilze), das von Castor Eggermann auf offenem Feuer gekocht worden war. Zum Dessert gab es «Schoggi-Bananen» welche ebenfalls sehr guten Anklang fanden. Auch der Tee schien wieder zu munden, denn es musste schon bald ein zweiter 6-Liter-Kessel aufgesetzt werden... Nach dem Mittagessen bestaunte man gegenseitig die entstandenen Landart-Kunstwerke (siehe Fotos).
Der Mittwoch war unterrichtsfrei, da die Schülerinnen und Schüler für die Abendveranstaltung vom Freitag verpflichtet waren.

Am Donnerstag, 31. Januar, stand ein Ausflug ins Bergsturzgebiet von Goldau auf dem Programm. Astrid Schwartz erläuterte vor der mächtigen Kulisse des Rossberges die Zusammenhänge, die zum Goldauer Bergsturz vom 2. September 1806 geführt hatten sowie die Folgen dieser Katastrophe (z.B. waren 457 Todesopfer zu beklagen). Anschliessend konnte man im Gelände des Tierparkes riesige Zeugen des Bergsturzes in Form von bis zu einfamilienhausgrossen Nagelfluh-Felsbrocken hautnah erleben. Ein weiteres Highlight dieses Tages war ganz gewiss die «Begegnung mit Bär und Wolf» im Tierpark, bei der die Nebiker SchülerInnen und Lehrpersonen anlässlich einer Führung durch eine Fachperson sehr viel Interessantes über die beiden Tierarten zu sehen und zu hören bekamen.

Am Freitag, 1. Februar, stand nochmals «Landart» im Zentrum der Aktivitäten. Unter der Leitung von Marlene Stadelmann entstand im Bereich des Biotopes eine «Installation», bestehend aus Ruten, die von den Schülerinnen und Schülern vorgängig mit Acrylfarbe bemalt wurden. Diese Ruten waren letztjährige Triebe, die von den Hauswarten anlässlich des jährlichen Baumschnittes im Bereich der Schulanlage geschnitten worden waren. Mit dieser «Installation» (die übrigens nach wie vor beim Biotop bewundert werden kann) fand die Atelierwoche «Natur erleben – Landart gestalten» ihren Abschluss.

Die Rückmeldungen der AteilierteilnehmerInnen waren – zur grossen Freude der Leitenden – denn auch äusserst positiv.

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Atelierwoche im Kindergarten Kirchstrasse

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Eine Auswahl der Eindrücke aus der Atelierwoche
festgehalten von Stephan Geissmann