Klassenlager 2. Sek ABC



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Erinnerungen ans Klassenlager der 2. Sek ABC
von Vanessa Ziswiler

Am Montagmorgen, 2. Juni 2008, fuhren wir mit dem Zug nach St. Stephan. Als wir um ca.11.30 Uhr ankamen, konnten wir gleich unsere Zimmer beziehen und einrichten. Es war sehr schade, dass wir keinen Balkon hatten. Am Nachmittag fuhren wir nach Zweisimmen-Sparenmoos. Dort genossen wir eine Trottifahrt hinunter bis zum Bahnhof Zweisimmen. Auf der Strecke stürzte jemand, drei andere wollten bremsen und fuhren genau in den Jungen hinein. Jacken wurden zerrissen, Schürfungen mussten sie erleiden, jemand brach sich einen Finger, ein anderer verletzte sich das Handgelenk, jemand schlug sich bei einem Sturz sogar Teile seiner Zähne ab, Blut floss. Zwei wollten nicht mehr weiterfahren und wurden ins Spital gebracht. Als wir unten waren, war eigentlich ein Spaziergang nach St. Stephan geplant, doch weil es regnete, entschlossen wir uns, den Zug nach Hause zu nehmen. Vom Bahnhof St. Stephan mussten wir immer etwa 15 Minuten laufen, bis wir in unserem Lagerhaus waren. Am Abend konnte man verschiedene Spiele spielen: Es hatte zwei Tischtennisräume sowie einen Tischfussballkasten. Um halb elf Uhr sammelten die Lehrer unsere Handys ein und um elf Uhr war Lichterlöschen. Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen. Wir fuhren mit dem Zug nach Schönried, nahmen die Gondelbahn aufs „Rellerli“, wo sich eine Rodelbahn befand. Dort durfte jedes Kind zweimal rodeln. Auf dem Hügel genossen wir die schöne Landschaft und assen unsere selbst gemachten Sandwichs. Wir wanderten nach Saanenmöser und nahmen den Zug nach Zweisimmen. Von dort aus liefen wir nach Hause. Zum Abendessen gab es Riz Casimir. Am Abend konnten wir wieder spielen. Am Mittwoch fuhren wir mit dem Zug nach Spiez, dort nahmen wir ein Schiff in Richtung Thun. Am Nachmittag durften wir die Stadt Thun besichtigen. Am Abend gingen alle 56 Lagerteilnehmer Pizza essen. Leider mussten wir lange auf die Piazza warten. Dort trafen wir Frau Schwartz. Später nahmen wir den Zug nach St. Stephan. Alle waren sehr müde und erschöpft. Als wir zu Hause waren, gab es noch ein Dessert und dazu noch die Kekse, die mein Vater spendiert hatte. Am Donnerstag war eine dreistündige Wanderung geplant. Leider regnete es und wir konnten nicht wie geplant wandern gehen. Dafür gingen wir ins Hallenbad nach Gstaad, dort machten wir verschiedene Stafetten. Die Verletzten und ein paar Mädchen gingen nicht schwimmen, sie mussten stattdessen von St. Stephan nach Zweisimmen wandern. Am Abend gab es Spaghetti. Ich half kochen. Ich konnte das Dessert machen. Es war sehr fein. Nach dem Essen war eine Überraschung geplant: Ein „Beauty Abend“. Es wurden verschiedene Posten angeboten: Beine rasieren, massieren, schminken usw. Dragana und ich boten an unsere Kolleginnen und Kollegen zu schminken. Wir richteten uns eine Ecke ein. Wir bekamen die Schminksachen von den anderen Mädchen auch noch. Schlussendlich hatten wir ziemlich viele Schminksachen. Dragana und ich hatten ziemlich viel zu tun. Dieser Abend hat mir am besten gefallen, leider ging er sehr schnell zu Ende. Der letzte Tag kam näher. Am Freitag mussten wir schon um 6.30 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück mussten wir packen und das Lagerhaus putzen. Jeder hatte eine Aufgabe. Gruppenweise mussten wir unsere Schläge putzen. Nachher halfen wir noch den anderen ihre Aufgaben zu erfüllen. Um halb zehn mussten wir das Lagerhaus verlassen und uns draussen besammeln. Es regnete und war sehr kalt. Wir mussten lange warten, bis wir zum Bahnhof St. Stephan abmarschieren konnten. Das Lagerhaus musste von den Vermietern abgecheckt werden, ob alles sauber und vollständig war. Wir durften das Haus nicht mehr betreten. Alle sassen sehr nahe zueinander oder sogar aufeinander um sich gegenseitig warm zu geben. Um zirka 11.15 Uhr marschierten wir mit Sack und Pack zum Bahnhof. Die Zeit im Zug verging sehr schnell. Fabienne Birrer, Angelo Lüönd, Fabian Rölli und ich jassten. Weil wir zum Umsteigen wenig Zeit hatten spurteten wir vier durch die Unterführung. Fabienne, Angelo, Fabian und ich nahmen das erstbeste Abteil. Kurz darauf klingelte Angelos Handy. Wir wurden vermisst. Schon um etwa 14.30 Uhr kamen wir in Nebikon an. Mehrere Eltern standen dort und warteten auf ihre Kinder. Das Lager verging viel zu schnell. Ich werde es nicht so schnell vergessen.


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